Valentin und Magdalena

Unsere Zwillinge, Magdalena und Valentin, kamen in der 32. SSW auf die Welt. Valentin wog nur 830 g, Magdalena 1360. Wir starteten die KG leider erst, als die beiden ½ Jahr alt waren. Im Nachhinein erfuhren wir dann, dass wir schon im Brutkasten hätten beginnen können.

Es kamen anstrengende Jahre, die Kinder waren unruhig, hatten Schlafprobleme, Valentin hatte große Ernährungsprobleme. Und wir Eltern hatten Angst vor den evtl. Spätschäden der Frühgeburt.

1 x pro Woche gingen wir zur Krankengymnastik und arbeiteten dort ganzheitlich, nach Pörnbacher-Vojta-Bobath etc. So ersparten wir uns weitere Therapietermine.

Unsere Therapeutin, Fr. Limbrock, leitete uns in unserem Therapiemix kompetent an, immer alltagsbezogen und im Rahmen unserer Möglichkeiten.  Und sie unterstützte uns mit großer Feinfühligkeit und Anteilnahme im emotional-seelischen Bereich und bestärkten uns immer wieder in unserem Vertrauen, dieser Aufgabe, 2 Kinder fördern zu müssen, gewachsen zu sein.

Die Kinder fühlten sich dort – trotz der Anstrengung- immer sehr wohl, die Praxis ist sonnig und kindgerecht, der Schatz an entwicklungs-fördernden Spielmaterialien enorm, und sie ist ein Wohlfühlort für uns Eltern.

Ab dem 2. Lebensjahr änderten wir die Behandlungsfrequenz auf 1-2 x, dann auf 1 x pro Monat ab – die wichtigsten Entwicklungsschritte waren erreicht und alle Anfangsprobleme gelöst.

Die Kinder sind jetzt 4 Jahre alt, für die Ärzte unauffällig, aber wir sehen noch ihre kleinen Schwächen (eine geringe Asymmetrie bei Valentin, ein leichter Aufrichtungsmangel bei Magdalena). Laut Studie haben heutzutage 50% der Erstklässler leichte Koordinationsprobleme – unsere Kinder werden nicht dazugehören! Sie benützen die Therapiehilfen aus dem Pörnbacher-Konzept selbstverständlich, zum Essen und Spielen, und so halten sie ihre erreichten Leistungen und fördern sich weiterhin selbst – sozusagen ganz nebenbei.

Wir freuen uns, dass wir diese Begleitung noch in großen Abständen in Anspruch nehmen dürfen – es gibt einfach immer wieder etwas zu besprechen. Und die Kinder sind nach wie vor begeistert, ins "Spenglergäßchen" zu dürfen.

Ein großes herzliches Dankeschön an unsere liebevolle Wegbegleiterin!